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![]() | Oberschwurbler | ![]() 10.07.26 12:23 |
» https://www.mmnews.de/politik/253416-eu-schuldig-unschuldig-egal-deine-chats-sind-verdaechtig Fuer mich ergeben sich folgende zwei Initial-Fragen: (1) Nun isses durch. Durch das Ungetuem EU beschlossen und was machen wir nun daraus? (2) Wie soll diese Chat-Kontrolle ueberhaupt technisch exekutiert werden? Ist das schon bekannt? --- → Oberschwurblers Projekte: SchwurbelRunde | Zypern | Freiheitshandy | Linux-Pinguin-Kolonie | ||
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![]() | Oberschwurbler | 10.07.26 13:44 |
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![]() | Oberschwurbler | 11.07.26 13:18 |
Die ersten Kommentare... Netzfund | ||


![]() | Ouabain | 14.07.26 03:48 |
Verlinkter Text unten erläutert grob den Scope des Beschlusses sowie das technische Szenario aus der Perspektive eines IT-Beraters für Business Kunden. https://thomas-krampe.com/posts/chatkontrolle-2026-und-die-rueckkehr-der-verschluesselungsfrage/ | ||
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![]() | guenterf67 | 16.07.26 11:34 |
merz leck eier :3 | ||
Interessanter Artikel. Aber:
"Seit Version 1.3.0 unterstützt age zusätzlich postquantensichere Schlüssel ..."
Man sollte sich nichts vormachen. Es gibt keine 100% Sicherheit in der IT. Man nennt es bestenfalls vertrauenswürdig, wenn der Aufwand, eine geschütztes System zu knacken, höher ist als der Nutzen. Letztendlich können alle möglichen Algorithmen mit allen möglichen Schlüsseln durchprobiert bzw. alle Schlüsselpaare durchkombiniert werden (brute force), daher ist es immer nur eine Frage des Rechenaufwandes.
Wie kann ich meinen PC wirklich schützen? WLAN aus und Netzwerkkabel raus! Das ist die einzige Möglichkeit. Wenn ich meinen Bürorechner 100% vertrauenswürdig haben möchte, dann darf er nicht an irgendeinem offenen Netz angeschlossen sein, und ich muss die Daten per Speichermedium wie USB-Stick hin- und hertragen.
Man kann trotzdem Kabel-Netzwerke aufbauen, aber sie dürfen nicht offen sein. Man kann im Haus alle Rechner und Geräte vernetzen, aber sie dürfen nicht am Internet hängen. Dafür hat man einen Opfer-Rechner für die Internet-Kommunikation, auf dem nichts Besonderes installiert ist, und der einfach mal zurückgesetzt werden kann. Auf diesem Rechner können sich dann die Datenschnüffler austoben, Viren verbreiten usw. Wenn nichts mehr geht, wird der Rechner einfach in den Fabrikzustand zurück versetzt, während man einen Kaffee trinken geht oder einen Spaziergang macht oder beides kombiniert oder so. Wenn man sich mit seinen Nachbarn gut versteht, kann man auch Netzwerkkabel von Haus zu Haus legen, theoretisch kann man dann sogar seine Wäsche daran aufhängen, dann fällt es auch gar nicht so sehr auf. Der Kreativität sind kaum Grenzen gesetzt. Eventuell müssen dann Repeater zur Verstärkung der Signale eingebaut werden, aber die sind nicht so teuer.
Ansonsten: Ich gebe nur das preis, was eh alle wissen können. Ich kommuniziere stets so, als ob ich beobachtet werde und gehe davon aus, dass dem auch so ist. Und am liebsten kommuniziere ich Aug in Aug ohne Handy und so weiter.


![]() | Ouabain | 17.07.26 11:01 |
100 Prozent Sicherheit sind nicht zu haben. Da gebe ich Dir Recht. Bezweifle nur, ob Chatbetreiber den Aufwand für Brute Force reinstecken möchten. Noch ist das ganze ja eine Kann-Regelung. Falls Du namentlich auf einer schwarzen Liste stehst, mag das anders aussehen. Da könnte es sein, dass Deine verschlüsselten Nachrichten weiter geleitet werden. Das ist aber ein anderes Thema. Hier geht es ja um die allgemeine, anlasslose Chatkontrolle | ||


![]() | Implikat Gottes | 17.07.26 18:37 |
"Man sollte sich nichts vormachen. Es gibt keine 100% Sicherheit in der IT. Man nennt es bestenfalls vertrauenswürdig, wenn der Aufwand, eine geschütztes System zu knacken, höher ist als der Nutzen. Letztendlich können alle möglichen Algorithmen mit allen möglichen Schlüsseln durchprobiert bzw. alle Schlüsselpaare durchkombiniert werden (brute force), daher ist es immer nur eine Frage des Rechenaufwandes." Das ist falsch und soll Dir von den Spindoctors eingebläut werden, damit Du denkst, Verschlüsselung sei eh nutzlos und sie läßt. Du kannst aber eine Datei mit einer gleichgroßen Zufallsbitfolge XOR-verknüpfen. Da gibts keinen 'Algorithmus', den man knacken müßte oder könnte. Nur die Datei, die Zufallsbitfolge (=den Schlüssel) und die verschlüsselte Datei, was nicht mehrfach verwendet werden darf. USB-Stick mit Schlüsselvorrat hin- und hertragen muß man zwar trotzdem, aber es spricht ja nichts gegen einen Schlüsselvorrat für die nächsten 100 Jahre. Echter Zufall ist ein gewisses Problem. Aber z.B. was das verrauschteste Bit aus dem AD-Wandler eines CCD-Sensors ausgibt, ist Zufall genug und ein Foto im RAW-Format liefert somit jede Menge verwertbares Schlüsselmaterial. | ||


![]() | Implikat Gottes | 17.07.26 18:55 |
"100 Prozent Sicherheit sind nicht zu haben." Das gerade von mir genannte Verfahren ist technisch 100%ig sicher. Die Anwendung allerdings nicht. Deswegen wurden die vollverblödeten KGB-Agenten Julius und Ethel Rosenberg im Jahr 1953 hingerichtet. | ||
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