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 Plauderecke

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Wunderbare Kraft des modernen Hexeneinmaleins ;-) (öffentlich)

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16.03.26 20:05

Einmal was Positives, anstatt der vorherrschenden Weltuntergangs- und Kriegsstimmung, die hier im Allgemeinen vorzustechen scheint!


Betrachtet doch mal die Welt mit etwas anderen Augen, als mit dem alltäglichen verlogenen Mainstream-Quatsch!


Die Natur bietet genug positive Seiten! Man muss sie nur sehen.

Daumen hoch

    Daumen runter

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      30.08.26 20:52

      Die Linde


      Die Linde wird geliebt von den Menschen. Ihr himmlischer Blütenduft verzaubert alle. Sie strahlt Harmonie und Lebensfreude aus und ist der Baum der mittsommerlichen Ekstase. Unter der Dorflinde traf sich die Sippe, die Familie, die Liebenden. Dort fanden Dorffeste und Hochzeiten statt und im geselligen Beisammensein wurde gefeiert. Die Linde vermittelt Heimatgefühle, Zugehörigkeit, Geborgenheit, Schutz und Gesundheit. Zuweilen finden wir unter Linden noch immer eine Sitzbank. Es lohnt sich, sich zu setzen und mit der Linde zu meditieren.


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      13.09.26 21:05

      Die Rosskastanie


      Die Heilwirkung der Rosskastanie liegt vor allem in ihren Samen und der Rinde. Sie enthalten unter anderem Aescin, Flavonoide und Gerbstoffe. Diese wirken venenstärkend, abschwellend und entzündungshemmend.

      Traditionell wird die Rosskastanie bei Venenerkrankungen eingesetzt: bei schweren, müden Beinen, Krampfadern, Hämorrhoiden und Neigung zu Ödemen. Sie verbessert den venösen Rückfluss und reduziert Flüssigkeitsaustritte ins Gewebe.

      Äußerlich angewendet hilft sie bei Prellungen, Zerrungen und Blutergüssen, da sie Schwellungen und Entzündungen mindert.


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      14.09.26 20:32

      Der Feenstein von Machrie Moor


      Machrie Moor ist ein multipler Fundplatz megalithischer Monumente des Neolithikums bzw. der Frühen Bronzezeit. Er befindet sich auf der schottischen Insel Arran.


      Die Menschen nennen ihn den Feenstein, denn es ist ein Stein mit einem Loch in der Mitte, als wäre dies das Zentrum, sein Herz, dass sich wie ein Tor zu einer anderen Welt öffnet. Schon in alten Zeiten wurde dieser Stein von den Druiden und Weisen genutzt, um den Kontakt zu unsichtbaren Kräften zu suchen.


      Man erzählt sich, dass durch diese Öffnung Opfergaben an die Feen und Geister der Anderswelt übergeben wurden. Milch, Honig und Körner wurden hinein gelegt, um Segen und Schutz zu erbitten. In den Nächten des Vollmondes legten die Frauen duftende Kräuter und Blüten in den Stein, als Dank für Fruchtbarkeit, Gesundheit und eine reiche Ernte.


      Es heißt auch, dass der Stein als Schwellenstein diente, wer seinen Blick durch die Öffnung lenkte, konnte einen Moment lang die Schleier lüften, in die Anderswelt hineinsehen, wo die Ahnen wachen und die Zeit stillsteht.


      Die Babys des Dorfes wurden manchmal durch den Stein hindurchgehoben, als Schutzritual gegen Krankheit und Unglück. Verliebte legten ihre Hände durch die Öffnung ineinander, um ihren Bund unter den Augen der Naturgeister zu besiegeln.


      So ist der Feenstein bis heute ein Platz der Übergänge. Er erinnert daran, dass die sichtbare Welt nur ein kleiner Teil des großen Ganzen ist.


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      14.09.26 21:41

      Der Ahorn


      Der Ahorn, in seiner stillen Schönheit oft übersehen, trägt in keltischer wie germanischer Überlieferung subtile, aber tief verwurzelte Bedeutungen.


      Zwar findet er sich selten in den großen Mythen wie Esche, Eiche oder Linde, doch in der Volkstradition lebt sein Geist fort – als Baum des Schutzes, der Lebenskraft und der Unabhängigkeit.


      Ein alter Ahornbaum kann ein Gefühl der Wärme vermitteln, aber es ist eine andere Wärme als die der Fichten oder Tannen. Der Ahorn strahlt Güte aus, etwas Reifes und Süßes, das man durchaus als »jupiterhaft« bezeichnen könnte.


      In der klassischen Antike galt Jupiter als Gott der Ernte und des Reichtums; er ist das Haupt der göttlichen »Tafelrunde«; süßes reifes Obst und berauschende Getränke waren ihm geweiht.


      In der volkstümlichen Magie des Nordens fand der Ahorn eine ähnliche Rolle. Während Esche und Eiche die Götterbäume waren, galt der Ahorn als Baum des Schutzes für Mensch und Tier. Aus seinem Holz fertigte man Amulette, Wiegen oder Türpfosten, um Hexerei, Blitze und böse Geister fernzuhalten.


      Ein Ahornzweig an der Schwelle sollte verhindern, dass Alben, Trolle oder Nachtmahre das Haus betraten. So stand er an der Grenze zwischen den Welten – ein Wächterbaum, still und stark.


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      15.09.26 22:20

      Die Salweide


      Die Weide wächst in feuchten, sumpfigen, kühlen Tälern und Niederungen. Menschen, die an solchen Orten wohnen oder arbeiten müssen (etwa Wäscherinnen), leiden bald an schmerzhaften rheumatischen Erscheinungen. Die Weide hat aber die Kraft, den kalten, nassen Einflüssen zu widerstehen, deswegen hilft ein Tee aus der Rinde dieses Baumes. Inzwischen weiß man, dass Weidenrinde Salicylsäure enthält. Sie ist ein natürliches Aspirin und kann alles, was Aspirin kann: Schmerzen lindern, Blut verdünnen, Fieber senken.


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      16.09.26 19:42

      Die Schwarzpappel


      Die Pappel, vor allem die Zitterpappel oder Espe mit ihren ständig bewegten, »flüsternden« Blättern, ist ein magischer, »weiblicher« Baum. Ihr walisischer Name bedeutet »Baum der Mistel«, denn häufiger als auf anderen Bäumen siedelt sich in der Pappel diese Schmarotzerpflanze an.


      Zusammen mit der Weide, Erle und dem Holunder ist die Pappel einer der Hexen- und Totenbäume. Die Knospen dieses als besonders magisch geltenden Baumes kamen auf jeden Fall mit in die Hexensalben.


      Die Pappel wurde von den alten Griechen geschätzt, da sie die Verbindung zwischen Kosmos und Unterwelt symbolisierte. Ihre schlanken, hoch aufragenden Äste galten als starker Kanal, der himmlische und jenseitige Kräfte miteinander verband.


      In mesopotamischen Gräbern, die über 3000 Jahre alt sind, wurden Streifen der Innenrinde der Pappel bei den Toten um den Kopf gewunden gefunden. Man glaubte, dass sie den Verstorbenen bei der Wiedergeburt unterstützen würden.


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      17.09.26 22:38

      In den Tiefen des Meeres da wohnen sie, die Selkies, Wesen die zwischen zwei Welten wandeln. Im Wasser sind sie Robben, und ihr Fell glänzt wie schwarzgrauer Samt unter dem leuchtenden Mondlicht. Doch wenn die Nacht still und der Mond voll ist, steigen sie an Land, legen ihre Häute ab, und verwandeln sich in wunderschöne Frauen und Männer, mit Augen die so tief sind wie das Meer selbst.


      Auf den Stränden der Hebriden und der Isle of Skye tanzen sie im silbernen Licht des Mondes, singen sie ihre Lieder, die das Herz eines jeden sterblichen Zuhörers betören. Doch ihre Freiheit zwischen den Welten ist immer eine Gratwanderung. Denn wird ihre Robbenhaut gestohlen oder versteckt, so können sie nicht mehr ins Meer zurückkehren. Gefangen in der Menschenwelt, werden sie dann oft zu Ehefrauen, und obwohl sie treu sind, so bleibt ihr Blick immer sehnsüchtig auf die Wellen gerichtet.


      Findet ein Selkie jedoch eines Tages ihre Robbenhaut wieder, so gibt es kein Zögern. Mit einem letzten Blick verlässt der Selkie dann die Welt der Menschen, und kehrt zurück in die unendliche Umarmung des Ozeans, dorthin, wo ihr wahres zu Hause ist.


      So lehren die Selkies uns die Kraft der Freiheit und der Sehnsucht. Sie erinnern uns daran, dass niemand ewig gezähmt werden kann, wenn seine Seele dem Meer gehört.


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      17.09.26 22:58

      Die Eibe


      Die Eibe hat eine dunkle Aura, das kann uns unheimlich vorkommen. Sie durchbricht den Kreislauf des lichten Lebenskreises. Sie gewährt uns einen Blick in die dunkle Seite des Seins – bis hin zum Licht, das im Dunkelsten geboren wird. Hier tut sich die Ewigkeit auf. Das ist eine Ebene jenseits von Raum und Zeit, es ist die göttliche Gegenwart. Das Reich der Quelle ist nicht nur Licht, sondern es ist Alles. Wenn wir nicht mit unserem Wesenskern verbunden sind, haben wir Angst vor der dunklen Seite und vor dem Tod.


      Die Eibe hilft uns, das vollständige Sein in unserem Wesen zu erfahren. Sie ist der Schwellenbaum und zeigt uns den Schlüssel aus den endlosen Kreisläufen heraus. Wir gehören zum Sein, wir sind geborgen im Urgrund, wir sind Teil der Quelle. Wir sind die Quelle. Die Eibe fördert diese heilende, erlösende Erfahrung von Ganzheit.



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      24.09.26 22:21

      Dich selbst zu leben, wahrhaftig und unverstellt, ist ein Akt von tiefer Kraft und Revolution. Ralph Waldo Emerson hat es einst in Worte gefasst, und doch klingt es wie eine zeitlose Botschaft, die uns aus den Tiefen der Seele zuraunt.


      „Du selbst zu sein in einer Welt, die Dich unaufhörlich formen will, ist die größte Errungenschaft.“


      Von Geburt an flüstert uns die Welt zu: "Sei leise, passe Dich an, sei so wie die Anderen, sei doch einfach normal."

      Wenn wir diesen Stimmen zu lange lauschen, beginnen wir uns zu verlieren, machen wir uns kleiner, so lange bis nur noch ein Schatten dessen über bleibt, wer wir wirklich sind.


      Doch die Seele weiß, dass der wahre Sieg darin liegt, sich zu erinnern, wer wir in unserem Innersten sind. Es ist nicht das Bild, das andere von uns haben oder erwarten. Es ist auch nicht die Maske, die wir uns selbst auferlegen, sondern jenes Licht, das leuchtet, wenn niemand hinsieht, dann wenn wir einfach sind.


      Emerson schrieb auch: „Was hinter Dir liegt und was vor Dir liegt, ist nichts im Vergleich zu dem, was in Dir liegt.“


      Diese Worte sind viel mehr als nur Poesie. Sie erinnern uns daran, dass uns die Vergangenheit nicht bindet, und die Zukunft uns nicht gefangen hält. Vielmehr erinnern sie uns daran, dass die wahre Kraft, die wahre Magie, das wahre Schicksal zu jeder Zeit tief in uns selbst ist, und bereit ist jetzt gelebt, gewirkt und gewoben zu werden.


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      28.09.26 19:55

      Reisen


      Reisen ist mehr als das bloße Erkunden neuer Orte, es ist immer auch eine Reise zu sich selbst. Jede Begegnung, ob mit Mensch, Pflanze oder Tier, jede Landschaft, jeder fremde Duft öffnet Tore zu tieferen Ebenen unseres Seins. Die Welt da draußen spiegelt unser Inneres wider, und in den stillen Momenten des Innehaltens erkennen wir, dass wir auf unseren Wegen zugleich einem inneren Pfad des Wachstums folgen.


      Das Verlassen unserer vertrauten Umgebung löst uns aus den gewohnten Mustern. Es zwingt uns förmlich, unsere Komfortzone hinter uns zu lassen. Dadurch gewinnen wir neue Einsichten, und oft erwachen dabei auch vergessene Teile unserer Seele wieder. Das Unterwegssein gleicht so einer spirituellen Reise, auf der wir uns Schicht um Schicht von all dem befreien, was nicht mehr zu uns gehört oder passt, und wir öffnen uns zu gleich für Neues, für jene Anteile in uns, die nun erwachen und wachsen möchten.


      Wenn uns der Wind streift oder der Sternenhimmel uns in seiner Unendlichkeit umhüllt, erkennen wir, dass wir selbst die Wellen des Lebens sind, ständig in Bewegung, formbar und doch mit einem tiefen, unveränderlichen Kern verbunden. Dieser Kern ist unser wahres Selbst, das durch das Reisen immer klarer in unser Bewusstsein tritt.


      Die Verwandlung, die durch das Reisen geschieht, ist nicht immer sofort erkennbar. Doch irgendwann, weit entfernt von den Orten, an denen wir einst verweilten, spüren wir, wie sich unser Herz öffnet und unsere Seele an Tiefe gewinnt. Wir werden zu Wanderern zwischen den Welten, im Außen wie im Innen.


      So lehrt uns jede Reise, loszulassen, uns dem Fluss des Lebens hinzugeben und darauf zu vertrauen, dass jeder Schritt uns näher zu uns selbst führt. In der Weite der Welt erkennen wir die Weite unseres eigenen Wesens und kehren am Ende jeder Reise ein klein wenig verändert zurück.


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      28.09.26 20:28

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